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Google greift Wikipedia an

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14.12.07 um 13:54 Uhr in Kategorie Google
Google greift Wikipedia an
Mittels der neuen Plattform „knol“(abgeleitet von knowledge“) soll es Experten möglich sein, persönlich signierte Einstiegsartikel zu diversen Wissensgebieten zu verfassen und somit der „Öffentlichkeit“ zur Verfügung zu stellen. Durch dieses Vorhaben tritt Google in direkten Konkurrenzkampf mit dem Klassenprimus Wikipedia.

Bisher war es üblich, dass der User über die Suchmaschine Google mittels Stichwort direkt zu Wikipedia geführt wird. Diesen letzten Schritt will man bei Google jetzt ins eigene Universum umleiten.

Laut Udi Manber, Vizechef der Engineering-Abteilung bei Google ist das ganze System noch in einem Teststadium, und somit nur autorisierten Personen zugänglich. Wann „knol“ online gehen wird, steht somit noch in den Sternen.

Die Grundidee dahinter, so Manber, ist einfach, dass die jeweiligen Autoren der Artikel mit ihrem Name für den verfassten Artikel stehen, und somit die im Internet übliche Anonymität wegfällt. Somit soll sichergestellt werden, dass man sich auf die Informationen zum jeweiligen Thema und deren Richtigkeit auch verlassen kann. "Bücher tragen die Namen ihrer Autoren auf dem Cover, Zeitungsartikel sind auch signiert, bei wissenschaftlichen Artikeln sind die Autoren ausgewiesen", so Manber.

Getreu der Maxime von Google, wird das Unternehmen zwar als Host für die Autoren bereitstehen, jedoch nicht als Verleger oder gar als Redakteur auftreten - die Verantwortung für den Inhalt liegt demnach immer noch beim Autor.

Das "knol"-System soll auch die üblichen Möglichkeiten für Leserkommentare und Nutzerbeurteilungen bieten. Es sei auch möglich, so Manber, mehrere "knols" zum gleichen Thema anzulegen. Ein Autor könne sich auch dafür entscheiden, Google Ads auf seinem "knol" anzeigen zu lassen; Google werde dann den Autor "substanziell" an den darüber erzielten Einkünften beteiligen.


Autor: Schewi | Quelle: orf.at
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 Kommentar(e)

black_rainbow am 25.12.2007 um 07:30 Uhr
iran will fix it :)

Al_Borland am 14.12.2007 um 20:05 Uhr
das wäre genau das selbe unterfangen, wie mit der reduzierung co2-ausstoßes... :rolleyes:

Tom am 14.12.2007 um 19:40 Uhr
TheHunted:
Haben wir da irgendeinen Einfluß drauf? Nö.

Klar haste da Einfluß drauf. Vielleicht nicht du als einzelner, aber womit verdient Google denn sein Geld?
Wir füllen das Internet mit Leben, liefern die Daten und die begehrten Userprofile.
Hört auf die ganzen Web 2.0 Companies zu benutzen, vergiß google - es gibt auch andere Suchmaschinen, laß die Finger weg von youtube, es gibt andere Zeitvertreibe.
Würden die Internetuser dies beherzigen, wäre Google ganz schön in die Enge zu treiben. Die leben von euren Daten.

schewi am 14.12.2007 um 15:11 Uhr
tja, früher oder später wird auch Google Einschränkungen erhalten........bei Microsoft wars ja nicht anders...oder seh ich das falsch?

TheHunted am 14.12.2007 um 14:40 Uhr
Haben wir da irgendeinen Einfluß drauf? Nö.

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