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Die Kraft der vier Herzen: Power Mac G5

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22.10.05 um 20:13 Uhr in Kategorie Apple/Mac
Die Kraft der vier Herzen: Power Mac G5
Apple hat eine neue Power Mac G5 Desktop-Modellserie vorgestellt. Das Topmodell, der Power Mac G5 Quad, verfügt über zwei 2,5 GHz Dual-Core PowerPC G5 Prozessoren mit insgesamt vier Recheneinheiten. Alle Power Mac G5 besitzen nun Dual-Core-Prozessoren, eine neue PCI-Express-Architektur und eine leistungsfähigere Grafik, darunter die NVIDIA Quadro FX 4500 für Workstation-Anwendungen.

Mit seinen zwei 2,5 GHz Dual-Core Prozessoren mit je 1 MB L2 Cache eignet sich der Power Mac G5 Quad insbesondere für jene leistungshungrigen Anwendungen, wie sie von Kreativprofis und Wissenschaftlern eingesetzt werden:


* Final Cut Pro 5 kodiert auf dem neuen Power Mac G5 Quad SD Video bis zu 60 Prozent schneller als auf dem Dual Prozessor 2,7 GHz Power Mac G5;

* Adobe Photoshop arbeitet auf dem Power Mac G5 Quad eine Reihe von 45 gängigen Filtern und Aktionen 43 Prozent schneller ab als auf dem Dual Prozessor 2,7 GHz Power Mac G5;

* Adobe After Effects rendert Videoeffekte auf dem neuen Power Mac G5 Quad bis zu 69 Prozent schneller als auf dem Dual Prozessor 2,7 GHz Power Mac G5;

* LightWave 3D berechnet auf dem neuen Power Mac G5 Quad Animationen bis zu 59 Prozent schneller als auf dem Dual Prozessor 2,7 GHz Power Mac G5;

* der wissenschaftliche Benchmark Bioinformatics Benchmark System (BBS Version 3) komplettiert einen Vergleich von Gensequenzen bis zu 39 Prozent schneller als auf dem Dual Prozessor 2,7 GHz Power Mac G5.


Die PCI-Express-Architektur der Power Mac G5 Linie bietet vier Erweiterungsplätze für Video- und Audiokarten oder weitere Grafikkarten, um bis zu acht Displays anzusprechen. Der Power Mac G5 kann auf bis zu 16 GB 533 MHz DDR2 SDRAM ausgebaut werden und verfügt jetzt über zwei Gigabit-Ethernet-Anschlüsse – ideal für Anwender in einer Xsan-Umgebung. Jeder Power Mac G5 hat darüber hinaus einen FireWire 800-Port, zwei FireWire 400-Ports, vier USB 2.0-Anschlüsse, optischen und digitalen Audio-Ein- und Ausgang und Unterstützung für AirPort Extreme WLAN und Bluetooth 2.0+EDR (Enhanced Data Rate). Der neue Power Mac G5 wird zusammen mit der Mighty Mouse von Apple ausgeliefert, deren vier Buttons programmierbar sind und die einen neuartigen Scroll Ball aufweist, über den in jede Richtung – vertikal, horizontal und sogar diagonal – gescrollt werden kann.

Der neue Power Mac G5 ist serienmäßig entweder mit der NVIDIA GeForce 6600 LE mit 128 MB Videospeicher bzw. der NVIDIA GeForce 6600 mit 256 MB Videospeicher bestückt, beide mit Unterstützung für zwei Displays. Ein Display kann hierbei das 30 Zoll Apple Cinema HD Display sein, das nun bereits ab 2.619 Euro inkl. MwSt. erhältlich ist. Die NVIDIA GeForce 7800 GT mit 256 MB Videospeicher und die NVIDIA Quadro FX 4500 mit 512 MB Videospeicher sind beide optional verfügbar. Die Quadro FX 4500 ist ideal für anspruchsvolle Animation, Special Effects und wissenschaftliche Visualisierung mit Anwendungen wie Maya von Alias und DeLano Research PyMol. Die Quadro FX 4500 kann zwei 30 Zoll Apple Cinema HD Displays ansteuern und hat einen Stereo 3D-Port, um eine Stereo 3D-Brille für bestimmte Anwendungen anzuschließen.
Preise & Verfügbarkeit

Der 2,0 GHz und der 2,3 GHz Power Mac G5 Dual sind sofort verfügbar, der 2,5 GHz Power Mac G5 Quad wird im November im Apple Store und im Apple Fachhandel erhältlich sein.

Der Power Mac G5 Dual für 1.999 Euro inkl. MwSt. verfügt über:

* einen Dual-Core 2,0 GHz PowerPC G5 Prozessor;
* 512 MB 533 MHz DDR2 SDRAM (auf bis zu 16 GB erweiterbar);
* 160 GB Serial ATA Festplatte (7200 rpm);
* NVIDIA GeForce 6600 LE mit 128 MB GDDR SDRAM
* drei freie PCI Express Erweiterungssteckplätze: zwei 4-Lane-Slots und einen 8-Lane-Slot;
* zwei Gigabit-Ethernet-Ports;
* 16x SuperDrive™ mit Double-Layer-Unterstützung (DVD+R DL/DVD±RW/CD-RW); sowie
* Mighty Mouse und Apple Keyboard.


Der Power Mac G5 Dual für 2.499 Euro inkl. MwSt. verfügt über:

* einen Dual-Core 2,3 GHz PowerPC G5 Prozessor;
* 512 MB 533 MHz DDR2 SDRAM (auf bis zu 16 GB erweiterbar);
* 250 GB Serial ATA Festplatte (7200 rpm);
* NVIDIA GeForce 6600 mit 256 MB GDDR SDRAM
* drei freie PCI Express Erweiterungssteckplätze: zwei 4-Lane-Slots und einen 8-Lane-Slot;
* zwei Gigabit-Ethernet-Ports;
* 16x SuperDrive™ mit Double-Layer-Unterstützung (DVD+R DL/DVD±RW/CD-RW); sowie
* Mighty Mouse und Apple Keyboard.


Der Power Mac G5 Quad für 3.299 Euro inkl. MwSt. verfügt über:

* zwei Dual-Core 2,5 GHz PowerPC G5 Prozessoren;
* 512 MB 533 MHz DDR2 SDRAM (auf bis zu 16 GB erweiterbar);
* 250 GB Serial ATA Festplatte (7200 rpm);
* NVIDIA GeForce 6600 mit 256 MB GDDR SDRAM
* drei freie PCI Express Erweiterungssteckplätze: zwei 4-Lane-Slots und einen 8-Lane-Slot;
* zwei Gigabit-Ethernet-Ports;
* 16x SuperDrive™ mit Double-Layer-Unterstützung (DVD+R DL/DVD±RW/CD-RW); sowie
* Mighty Mouse und Apple Keyboard.

Zu den weiteren Austattungsoptionen gehören bis zu 16 GB NECC oder ECC DDR2 SDRAM, bis zu zwei 500 GB Serial ATA Festplatten (7200 rpm), NVIDIA GeForce 7800 GT mit 256 MB GDDR3 SDRAM, NVIDIA Quadro FX 4500 Grafikkarte mit 512 MB GDDR3 SDRAM, AirPort Extreme und Bluetooth Module, Apple Wireless Keyboard und Apple Wireless Mouse, Xserve RAID und Apple Fibre Channel PCI Express Card.

Autor: Dave | Quelle: www.apple.com
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 Kommentar(e)

Michael am 26.10.2005 um 19:15 Uhr
Zaphod]Hurd ist übrigens "fertig"[/QUOTE]
übertreiben wolln wirs auch nicht, gnu/linux reicht, gnu only muss nicht sein :


Bei Linux fällt das raus, wenn derjenige ne andere Distribution einsetzt.

wenn du auf konfigurationstools mit gui setzt ja........die konfigurationsdateien befinden sich hingegen MEIST an der selben stelle, irgendwo unterhalb von /etc, und sind nicht schwer zu finden.
trotzdem ist fast jedes gnu/linux system ein unikat da gebe ich dir recht.

Zaphod am 26.10.2005 um 16:27 Uhr
Und: GNU is not UNIX :)

(Hurd ist übrigens "fertig" - das is doch wieder was für die ganz durchgeknallten...)

kq am 26.10.2005 um 15:25 Uhr
@Artemis: ein Betriebssystemupdate gibts in Form von Servicepacks, die Hotfixes sind für dringende oder spezielle Sachen. Ich finde es eher positiv, wenn vorhandene Lücken (wovon auch OSX oder Linux betroffen sind) sofort geschlossen werden.
Und ich bevorzuge das, was meinem Bedürfnissen am meisten gerecht wird und das ist bei mir Win2k. OSX bedingt Applehardware, was a) teuer und b) nix für Bastler ist. Linux bedingt Umgewöhnung, mans lesen, Verzicht auf Spiele, Konsolenfetischismus etc. - nix für mich.
Totale Kontrolle - sicherlich kann man in Linux sehr tief eingreifen, allerdings erfordert das enormes Wissen und ist für den Ottonormal-User schlichtweg unnötig. Zum Programmieren nutzt man Programmierumgebungen, die es auch für Win (oder OSX) gibt. Für professionelle Netzwerksachen ist Linux in der Tat net verkehrt, aber das braucht besagter Ottonormaluser eben net.
@MisterX: mehr Usability ist nötig. Aber das Problem ist dann immer noch die starke Heterogenität der Systeme. Ich kann Anfängern übers Telefon bei ihren Computerproblemem mit ihren Windowskisten helfen, weil ich weiss, wo was steht. Bei Linux fällt das raus, wenn derjenige ne andere Distribution einsetzt.
>kq
PS: Linux ist nicht UNIX

Artemis am 26.10.2005 um 13:15 Uhr
[QUOTE=Zaphod]UNIX ist schon lange kein homogenes System mehr, und ja... Manchen Unixen (AIX, TRU64, Solaris/Intel) und manchen Firmen (SCO) ziehe ich sowohl Microsoft als auch ihre Produkte jederzeit vor.[/QUOTE]

Die Frage war doch gar nicht an dich gerichtet ;)
Ich hab doch gar nicht gesagt, dass UNIX homogen sei, oder? UNIX und deren Abkömmlinge waren doch imho noch nie so richtig homogen.

In puncto Komfort liegt Windows derzeit noch vorne. Aber das wars dann auch schon. Gut, einige Programme & Spiele, z.B. Photoshop, sind nicht für Linux/UNIX verfügbar. Das ist aber auch der einzige Grund, warum ich noch W!N XP einsetz. Und dass the gimp eine Photoshop-Alternative sei, da kann ich nur herzlich darüber lachen...

Zaphod am 26.10.2005 um 12:17 Uhr
[quote=Artemis]7. Ziehst du die M$-Sachen und damit deren ganze Politik einem System wie Unix vor?[/quote]

UNIX ist schon lange kein homogenes System mehr, und ja... Manchen Unixen (AIX, TRU64, Solaris/Intel) und manchen Firmen (SCO) ziehe ich sowohl Microsoft als auch ihre Produkte jederzeit vor.

Abgesehen davon hat Windows in seinem Kern mehr Ähnlichkeiten mit Solaris als Unterschiede davon. Kein Wunder, schließlich wurde der NT-Kernel ja damals von IBM und Microsoft entwickelt, um "das modernere Unix" zu sein. Von der Sauberkeit der Architektur dürfte es dabei Frickellösungen wie Linux sogar überlegen sein, auch wenn es mit dem straffer kontrollierten FreeBSD wohl nicht mitkommen wird. Noch. Wenn Herr Allchin seine Prozessänderungen bei Mickysoft erstmal eingeführt hat, könnte sich da schnell vieles ändern...

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